Hufschuhe    
für gross und klein

Keine Alternative mehr...

 

Hufschuhe  auf 
den Halt Testen  ...

Am besten durch den Fachmann

 

Hufschuhe optimaler Schutz
in jeder Situation

Einsetzbar nach Bedarf...

icon horse Swiss Horse Boots


 

Seine Vorteile:

Seine grosse Stärke ist die Vielseitig- keit: Egal welche Hufform, der Swiss Horse Boot kann fast allen Hufen an- gepasst werden. Er ist ausserdem ab- riebstark und eignet sich deshalb gut für Pferde, die viel geritten werden – bei durchschnittlichem Gebrauch be- trägt seine Lebensdauer rund 1 Jahr. Da er komplett aus Kunststoff besteht, kann der Schuh gut repariert oder um- gebaut werden. Richtig angepasst, hat er am Huf einen guten Halt und geht selten verloren.

Seine Nachteile:

Zum Anziehen des Schuhs braucht es meist einen Gummihammer, was das Handling etwas erschwert, und auch

zum Ausziehen braucht es etwas Kraft und Technik. Seine glatte Sohle ohne Profil ist auf Gras oder Schnee rutschig und muss dann unbedingt mit Stollen versehen werden.

Sobald die Hufform aufgrund des normalen Hornwachstums dem ange- passten Hufschuh nicht mehr ent- spricht, kann es zu Druckstellen kom- men. Der Huf muss deshalb besonders regelmässig bearbeitet werden.

Mehr zur Anpassung der Hufschuhe?

Anpassung SHB

Dieser Hufschuh ist ein echtes Chamäleon, und es gibt sehr viele Möglichkeiten, ihn an verschiedene Hufformen anzupassen. Ist die geeignete Hufschuhgrösse ermittelt, wird der Schuh aufgezogen, bis er an der Zehe bündig ist (was mit den Fingern ertastet werden kann). Dann wird er mittels Gummihammer im Trachtenbereich aufgeklopft, bis die Sohle bündig ist (wobei sich das Klopfgeräusch verändert).

Jetzt wird die Schuhwand abgedrückt, um zu sehen, ob er satt am Huf anliegt. Ist er fast zu knapp für den Huf, kann er mittels Heissluftföhn erwärmt werden, wodurch der Kunststoff verformbar wird. Wird er in diesem Zustand auf den Huf aufgezogen und ausgekühlt, passt er sich diesem ideal an. Aber Vorsicht: nach dem Er- wärmen sollten keine heissen Schuh- teile in Berührung mit der Haut kommen.

Ist die Zehenwand mit der Schuhwand bündig, muss der Ballenbereich überprüft werden. Drückt der Schuh stark an die Ballen, kann dieser Bereich entweder mit Heissluft verformt oder mit dem Dremel ausgefräst werden. Dadurch wird das Material in diesem Bereich dünner und geschmeidiger, was sich vor allem bei langen Ritten oder bei Pferden mit empfindlichen Ballen positiv auswirkt.


Bei Pferden mit empfindlichen Ballen kann der Ballen-
bereich beim Swiss Horse Boot ausgefräst und damit
weicher gemacht werden.


Schützt vor eindringenden Steinchen: Eine Neopren-
Einlage, die mit Sekundenkleber und einer Niete
befestigt wird.

Ist der Schuh in der Breite etwas zu weit, können spezielle Einlagen vernietet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass diese möglichst im hinteren Bereich der Schuhwand zu liegen kommen. Ist der Schuh jedoch in diesem Bereich bereits mit dem Huf bündig, aber in einem anderen Bereich gibt es beim Andrücken noch Luftzwischenräume, müssen die Einlagen dort eingebaut werden. Sie sollten jedoch nicht im Zehenbereich verwendet werden.

Wenn der Schuh für den Huf etwas zu lang ist, kann im Zehenbereich ein Schlitz ausgeschnitten werden, wodurch eine Art «Sandale» entsteht und der Huf etwas mehr Platz hat. Ideal ist dies für längliche Hinterhufe.


Verlängert: Durch das Aufschneiden eines 
Schlitzes hat die Zehe mehr Platz im Schuh.

 

Am Huf fixiert wird der Schuh schliesslich mittels Fesselriemchen; dabei ist darauf zu achten, dass zwischen Fessel und Fesselriemchen knappe zwei Fingerbreit Abstand bleibt, damit es in der Bewegung nicht zu Scheuerstellen kommt. Dieses Riemchen stellt jedoch nur eine Art Notsicherung dar – grundsätzlich sollte der Schuh auch ohne halten. Wurde der Schuh korrekt angepasst, der Huf rutscht aber dennoch in schnellen Gangarten oder beim Bergauflaufen aus dem Schuh heraus, können spezielle Halteriemchen helfen, die im vorderen Bereich des Schuhs montiert werden. Dabei ist ein Fingerbreit Abstand zur Fessel zu lassen.


Individuell: Einen deutlich besseren Halt
des Schuhs kann man erzielen, wenn man
für die Halteriemchen ein zusätzliches
Loch macht, damit sie höher zu liegen
kommen.

 


Wenig Wirkung: Beim Swiss Horse Boot
sind die Halteriemchen bei Standard-
einstellung nutzlos, wenn sie knapp
über dem Kronrand liegen.

Angewönung

Am besten beginnen Sie in den ersten Tagen mit einer Viertelstunde im Schritt, danach können Sie die Ausrittdauer täglich um 10 Minuten steigern. Kontrollieren Sie danach die Ballen: bei ersten Anzeichen von Druckstellen sollten Sie vorsichtig sein und nichts übertreiben. Ist alles in Ordnung, steht einem ersten längeren Ausritt nichts im Wege.

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Swiss Horse Boot

Einer der vielseitigsten Hufschuhe...